Freitag, 30. Oktober 2009

93,9 kg - Sodbrennen

Da ich den Reis trocken nicht runterbrachte, habe ich bereits bei der 2. Mahlzeit begonnen, einen Schluck fettreduzierte Hollandaise dazu zu geben.
Der Schluck wurde immer großzügiger ...
Das peinliche Erlebnis, irgendwann bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 Reis und Hollandaise anzukommen, ersparte mir mein Körper mit Sodbrennen.
Es gilt also, die Hollandaise zu ersetzen.
Ich denke an Naturjoghurt (ich liebe Naturjoghurt) und Kräuter.
Mal schauen, ob das funktioniert.

Ansonsten habe ich gestern 2 Jeans gekauft und bin schon wieder in eine Größe 46 gekommen, was mich gefreut hätte, wäre mir dabei der Anblick meines dürftig bekleideten Körpers im grellen Umkleidekabinenneon-Licht erspart geblieben.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Jetzt also meine Gründe für die Diät ...

DER Grund überhaupt:



Yummieeee!



Scherz beiseite ...

Warum ich abnehmen will, die ganze Wahrheit ...


Weil ich auf Fotos endlich mal wieder anders wirken möchte!




Weil ich es hasse, wenn mein Bauch das Höschen zusammenrollt und überschwappt!





Weil ich meinen Lieblings-Blazer schließen können möchte!




Weil es mich nervt, dass meine Schultern so pummelig sind, dass mir jede Handtasche runterrutscht!





Weil ich nie wieder Angst haben möchte, ob ich auf einen Lehnstuhl passe und wenn ja, ihn auch ohne Hilfe wieder verlassen kann ...



94,4 kg - merke: Zitronenwasser ist wichtig

Der 3. Reistag war heftig.
Es hieß: übervolle Regale des Reals gegen ausgehungertes Pfundi.
Selbst schuld ...
Ich hatte den Punkt des Zitronensaftes mit Ahornsirup vernachlässigt, da ich es insgeheim für eine meiner sehr überflüssigen Schnapsideen hielt.
Meine Mischung besteht aus 200 ml Zitronensaft und 50 ml Ahornsirup.
Das ist sauer, sag' ich Euch.
Diese Mischung steht im Tupper Mixfix in der Küche und kann auch problemlos mit zur Arbeit genommen werden, wenn man - ich - es auch zubereitet.
Ob Zitronensaft nun wirklich so ein Schlankwunder ist, sei dahingestellt.
Sicher ist, dass man von dieser Mischung immer nur einen Schluck in ein Wasserglas gibt und dann großzügig mit Wasser auffüllt. Auf die Art habe ich an den beiden ersten Reistagen sehr viel getrunken. Und gestern eher nicht.
Gar nicht.
Und mitten im Real, umzingelt von verlockendem Fressi und fern meiner heimischen Reistöpfe, hatte ich dann Hunger. So richtig.
Mein Mantra versagte.
Schon deshalb weil die Leute komisch guckten, als die Dicke neben ihnen "das ist kein Hunger, das ist nur Appetit!" brabbelte, während ihr der Seifer aus den Mundwinkeln schlabberte.
Aber ich bin stolz auf mich, denn mein Auge fiel auf "fast Reisdiät!"
Fertig gekochter Reis mit rohem Fisch drauf.
Real-Kühltheken-Sushi.
Teuer und bäh!
Und wie man an meinem Gewicht sieht: Sushi macht dick!
:)

Nein, nein, ich gebe es zu: durch das wenige Trinken habe ich gestern nicht 2 Beutel Reis, sondern 4 Beutel Reis und so ein Sushi-Dings gegessen.
Insgesamt bin ich aber zuversichtlich, daraus etwas gelernt zu haben.
Zumindest für heute: der Zitronensaft steht bereit.

Montag, 26. Oktober 2009

94,1 kg - 2. Reistag gut überstanden

Heute nur kurz:
bisher geht es mir prima mit der Reismampferei.

Sonntag, 25. Oktober 2009

94,6 kg - 1. Reistag überstanden

Den gestrigen Tag verbrachte ich mit dem wenig aufregenden Mantra:

Das ist kein Hunger, das ist nur Appetit!

Mittags hatte ich den Reis noch pur gegessen, abends war das Tapetenkleistererlebnis des Mittags noch zu präsent und der übliche Schweinehund trieb mich in die Küche, wo ich überraschend aus dem Frühjahr noch ein Päckchen Hollandaise mit 8% Fett entdeckte.
Davon gab ich etwas über meinen Reis und konnte ihn dann gut essen.

Den üblichen Abendhunger besänftigte ich dann mit einer Packung Naturreis-Waffeln, ungesalzen und was soll ich sagen?
Das funktionierte alles ganz gut.
Auch die Zitronensaft-Ahornsirup-Cayennepfeffer-Mischung trank ich und ich habe durchaus vor, dies noch bis zum 24. November durchzuziehen.

Ich weiß, dass Gemüse, Obst und viel Trinken die gesündere Alternative ist, aber wie gut diese Alternative bei mir funktioniert, könnt Ihr an den letzten Wochen/Monaten/Jahren nachlesen.
Daher betrete ich nun den reisigen Weg um zwischen mich und die 100 Kilo-Schallmauer mal etwas mehr Abstand zu bringen.
Ab November sehe ich dann weiter.
Sicher ist: einfach muss es sein, denn neben Kindern und Job kann ich mich bewiesener Maßen nicht um eine intelligente Ernährung für mich kümmern.
Die Krux ist, dass ich mich/uns absolut gesund und ausgewogen ernähre.
Ich esse weder Kuchen, Süßigkeiten noch Knabbereien, es gibt keine Limonaden oder Säfte - nur stark verdünnt als Schorle und auch Alkohol lockt mich sehr selten und dann nur in Maßen.
Ich gehöre zu denen, die sich gesund überernähren.
Meistens ...
Was ich an Menge essen kann und abends auch ganz dringend möchte, geht in keinen Kuhmagen.
Mal eben so ein kaltes Familienportiönchen Ravioli auf Ex direkt aus der Dose gelöffelt?
Kein Problem!
Und sagt mir nichts von Disziplin, was Ihr nicht auch einem Alkoholiker zumuten würdet :)

Daher nun ein Monat "kalter Entzug" vom Fressi und dann schaue ich weiter.

Samstag, 24. Oktober 2009

97 ... 96 ... 95 ... 96 ... 97 ... 96 ... 95 ...


Doch ja, ich lebe noch.
Da ich mir mit meinem öffentlichen Tagebuch einer langfristigen Gewichtsstagnation aber so langsam dämlich vorkam, wollte ich mich erst bei 94 kg wieder melden, pendle aber immer in den oben genannten Bahnen und wäre das Gewicht alles, hätte ich mich echt satt. Sozusagen.

Alkoholiker haben dem Fressoholiker gegenüber einen echten Vorteil:
sie dürfen keinen Alkohol trinken.
Das ist eine Tatsache und es gibt nicht tausende Theorien, die dem Alkoholiker eine Umstellung auf Grapefruitbier vorschlagen, oder je nach Blutgruppe Korn, Rum oder Champagner.
Keine 6 Wochen nur Rotwein-Ideen.
Nichts dergleichen: einfach kein Alkohol.

Einfach nicht essen, ist dagegen kein echter Weg zur Taille.
Ernährungsumstellung heißt das Zauberwort, verbunden mit Sport und und und ...

Für mich wohl alles nur bequeme Ausreden, zuviel zu essen und unfreiwillig mein Gewicht zu halten.
Mit Vernunft klappt es bei mir nicht, daher versuche ich es jetzt einfach mal wieder unvernünftig.
Zurück zum Reis.
In den nächsten Wochen gibt es bei mir Reis, Reiswaffeln und weil selbst in meinen Ohren dabei Vitamine fehlen, kombiniere ich die einseitige Reisdiät gleich noch mit der Zitronensaftkur und mische mir täglich eine Karaffe mit Zitronensaft, Ahornsirup, Cayennepfeffer und Wasser.
Diese Methode werde ich einfach mal einen Monat lang durchziehen.

Meint Ihr, Ihr bekommt moderate Kommentare hin, in denen bitte nicht zu lautstark an meinem Verstand gezweifelt wird?

Danke